Anfragen von Strafverfolgungsbehörden an Kraken 2018 fast verdreifacht

07.01.2019

Die Kryptowährungsbörse Kraken hat im Jahr 2018 fast dreimal mehr Strafverfolgungsanfragen erhalten als im Jahr 2017. Das geht aus einem Tweet der Börse vom 5. Januar hervor.

Aus den Daten im Tweet geht hervor, dass die Börse im Jahr 2018 475 Anfragen von Regierungsbehörden weltweit erhalten habe, während es im Jahr 2017 nur 160 gewesen seien. Dennoch lagen die Zahlen für das Jahr 2017 bereits deutlich über dem Vorjahr, in dem es nur 71 Anfragen gab.

Strafverfolgungsanfragen an Kraken pro Jahr - Quelle: Tweet von Kraken
Strafverfolgungsanfragen an Kraken pro Jahr - Quelle: Tweet von Kraken

Im Tweet wurde außerdem hervorgehoben, dass der Großteil der Anfragen von US-Behörden kam. Dazu hieß es: "Man sieht, warum viele Unternehmen sich dafür entscheiden, US-Nutzer zu blockieren". Die Börse berichtete, dass 315 der 475 Anfragen im Jahr 2018 von US-Regierungsstellen kamen.

Strafverfolgungsanfragen an Kraken pro Jahr - Quelle: Tweet von Kraken
Strafverfolgungsanfragen an Kraken pro Jahr - Quelle: Tweet von Kraken

Wie Cointelegraph Anfang Dezember berichtete, hat die United American Corp. (UnitedCorp) aus Florida Berichten zufolge eine Klage gegen Bitmain, Bitcoin.com, Roger Ver und Kraken eingereicht.

In der Klage wird behauptet, dass die Beklagten gemeinsam unlautere Methoden und Praktiken zur Manipulation des Bitcoin Cash (BCH)-Netzwerks zu ihrem Vorteil und zum Nachteil von UnitedCorp und anderen BCH-Besitzern eingesetzt hätten.

Im Dezember berichtete die japanische Polizei auch, dass Kryptowährungsbörsen deutlich öfter verdächtige Transaktionen anzeigten. Dieser Anstieg der Anzahl der Anzeigen erfolgte, nachdem ein Gesetz in Kraft getreten war, das die Börse verpflichtete, solche Aktivitäten zu melden.

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