Bank of America reicht Patent für Kryptowährungs Wire Transfer System ein

21.09.2015

Das US-amerikanische Patent- und Markenamt (USPTO) hat ein Patent des US-amerikanischen Finanzdienstleisters Bank of America veröffentlicht, das ein System zum Schutz vor Überweisungen durch Kryptowährung schützen will.

Das am 17. März 2014 eingereichte und am 17. September veröffentlichte Patent zielt darauf ab, ein System zu schützen, mit dem elektronische Mittel zwischen Kundenkonten unter Verwendung der zugrundeliegenden Blockchain einer gegebenen Kryptowährung als Zahlungsmittel gesendet werden können.

Das beschriebene System würde zum Beispiel ermöglichen, dass Kundengelder an einer Kryptowährungsbörse umgewandelt werden und dann an eine zweite Kryptowährungsbörse gesendet werden, um in eine fremde Währung umgewandelt zu werden, bevor der Wert zu einem Empfänger bewegt wird.

Im Sinne des beschriebenen Ziels der Erfindung schreiben die Autoren Thomas Edward Durbin und James Gregory Ronca:

"Unternehmen wickeln täglich eine große Anzahl von ausländischen Überweisungsaufträgen ab. Mit fortschreitender Technologie sind ausländische Transaktionen häufiger geworden. Für einige Kunden kann es wünschenswert sein, eine ausländische Überweisung in kürzerer Zeit als die aktuelle ausländische Überweisung durchzuführen Systeme erlauben. "

Durbin und Ronca schlagen vor, dass ein solches System dazu ausgelegt wäre, herkömmliche Überweisungsdienste "zu umgehen", "die Abhängigkeit von Drittanbieter-Netzwerken zu verringern" und "die Zuverlässigkeit von Geldtransfers zu erhöhen".

"Die Einleitung von Geldtransfers mittels Kryptowährung ermöglicht die technische Wirkung, einen ausländischen Geldtransfer in kürzerer Zeit als einen ausländischen Geldtransfer durchzuführen, da Verzögerungen vermieden werden, die durch den Einsatz von Systemen und Dienstleistungen Dritter verursacht werden", heißt es weiter.

Weiter wird vorgeschlagen, dass Geldtransfers unter Verwendung von Kryptowährung die Notwendigkeit reduzieren würden, Kundeninformationen an ein "Drittsystem" zu übertragen, wodurch die Kontrolle und Sicherheit von Kundendaten während solcher Transaktionen erhöht wird.

Während die Einreichung im Allgemeinen den Begriff "Kryptowährung" verwendet, nennt sie Bitcoin, Litecoin, Ripple und Dogecoin als spezifische Beispiele.

Vertreter der Bank of America reagierten nicht sofort auf Kommentare.

Bedarf beurteilen

Einer der interessanteren Aspekte der Anmeldung ist die Art und Weise, in der sie sich die Methode vorstellt, mit der die Kryptowährung als bevorzugte Option für die Überweisung von Geldern ausgewählt wird.

Zum Beispiel gibt die Bank of America an, dass ihr Transaktionsmodul aus einer Anzahl von verfügbaren Kryptowährungen und Kryptowährungsbörsen basierend auf Faktoren wie Preis und Marktvolatilität auswählen kann.

Zum Beispiel kann das Transaktionsmodul 136 einen bestimmten Kryptowährungsaustausch auswählen, da die Kryptowährung günstig ist (z. B. billig beim Kauf, teuer beim Verkauf) oder weil der Kryptowährungsaustausch eine Beziehung zum Unternehmen hat, heißt es in der Anmeldung.

OKCoin , Bitstamp , BTCC (ehemals BTC China), Cryptsy, CoinMarket und Justcoin (seit dem Kauf von ANX) werden als Beispiele für Kryptowährungsbörsen genannt, die verwendet werden könnten.

In der Anmeldung wird weiter ausgeführt, dass das Modul versuchen würde, gleichzeitig den Kauf und Verkauf von Kryptowährung einzuleiten, um eine kostengünstige Übertragung zu ermöglichen.

Ein separates Modul würde dann den Geldtransfer initiieren und die Sicherheitsaspekte der Transaktion behandeln.(EnP)

Englische Originalversion

Aktuelle News:

Der große Kryptobörsenplatz Bitfinex hat auf eine Reihe von Online-Gerüchten reagiert und dementiert, dass das Unternehmen "insolvent" oder mit Bankproblemen konfrontiert sei. Das geht aus einem offiziellen Blog-Beitrag vom 7. Oktober hervor.

Spencer Bogart, Experte der Blockchain-Investitionsfirma Blockchain Capital, meint, dass der Bitcoin (BTC) Kurs einen Boden gebildet hat. Dies berichtet CNBC am 5. Oktober.