Besprechungen zur Regulierung von Kryptowährungen beim G20-Treffen geplant

10.02.2018

Welt-führende Politiker könnten beim G20-Gipfeltreffen im nächsten Monat Gespräche über Bitcoin führen, nachdem französische und deutsche Regierungsvertreter beim nächsten Treffen eine Diskussion über Kryptowährungen forderten.

Der Finanzminister und die Zentralbankpräsidenten von Frankreich und Deutschland haben gefordert, dass Gespräche über die politischen und finanziellen Auswirkungen von Kryptowährungen auf der Tagesordnung der Märzsitzung stehen.

In einem Brief an den Finanzminister Argentiniens, der derzeit die G20-Präsidentschaft innehat, haben die Beamten ihre Anfrage eingereicht.

Sie sagten: 

"Wir glauben, dass sich aus den Token und den Technologien, die hinter ihnen stehen, neue Möglichkeiten ergeben können.

"Token können jedoch erhebliche Risiken für Anleger darstellen und können ohne geeignete Maßnahmen für Finanzkriminalität anfällig sein.

"Auf längere Sicht könnten auch potenzielle Risiken im Bereich der Finanzstabilität auftauchen."

Bitcoin, die ursprüngliche Kryptowährung, hatte im Januar letzten Jahres einen Wert von nur 954 US-Dollar, stieg aber im Laufe des Jahres 2017 um mehr als 1.500 Prozent.

Der Brief des französischen Finanzministers Bruno Le Maire, seines deutschen Amtskollegen Peter Altmaier, des französischen Notenbankchefs Francois Villeroy de Galhau und seines deutschen Kollegen Jens Weidmann fordert einen internationalen Bericht über die Auswirkungen von Kryptowährungen und deren Regulierung.

Seit Beginn des Jahres 2018 hat Bitcoin einen Wertzuwachs erlebt und ist derzeit nur $7.655 wert. Der dramatische Preisverfall wurde weitgehend einigen Ländern angelastet, die mit der Einführung der Regulierung digitaler Währungen begannen.

  • Südkorea hat letzten Monat eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um Bitcoin und ähnliche Währungen wie Ripple und Ethereum zu regulieren. 
  • Ein Verbot des anonymen Handels wurde von der asiatischen Macht implementiert, um gegen alle möglichen kriminellen Aktivitäten, die das geheime Wesen des Handels mit Bitcoins erlaubt, vorzugehen.
  • Die indische Regierung hat erklärt, dass sie Kryptowährungen nicht als gesetzliches Zahlungsmittel betrachtet und versuchen wird, Zahlungen mit dem Online-Geld auslaufen zu lassen.
  • In Japan wird nach einer Reihe von Hacking-Fällen auch ein Anstieg der Regulierung erwartet.
  • Takashi Shiono, Ökonom bei der Credit Suisse in Tokio, sagte: "Regulierer in Japan sind in der Regel konservativ und nicht Vorreiter.

"Die Regierung möchte Fintech durch Kryptowährung und Blockchain-Technologie unterstützen. 

"Wir werden wahrscheinlich stärkere Vorschriften sehen, aber kein Verbot."

Englische Originalversion

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