Bitcoin ist zweifelsfrei eine Währung, sagt der NYU-Professor

25.10.2017

Aswath Damodaran, Professor der Finanzwissenschaften an der New York University (kurz NYU) Stern School of Business, erklärte in einem Blogpost, dass er Bitcoin für eine Währung und nicht für eine Anlange hält.

Der Wall-Street-Experte mit dem Spitznamen "Dean of Valuation" (Dekan der Bewertung) schrieb in seinem Post: "Ich glaube nicht, dass Kryptowährungen nun oder jemals in die Anlagekategorie fallen." Außerdem halte er es für unwahrscheinlich, dass Bitcoin "die fundamentalen Wahrheiten des Risikos, der Investition und des Managements" verändern wird.

Er fügte hinzu:

"Bitcoin ist keine Anlage, aber eine Währung, da man ihr keinen Wert geben kann und nicht in sie investieren kann. Man kann nur den Preis ermitteln und damit handeln."

Alle Investitionen können in vier Gruppen (Anlagen, Rohstoffe, Währungen und Sammlerstücke) eingeteilt werden. Bitcoin falle weder in die Kategorie der Anlagen, da sie "keine Zahlungsströme generiert", noch bestehe sie aus Materialen, die sie als Rohstoff klassifizieren würden.

"Eine Wahl muss dann zwischen Währung und Sammlerstück getroffen werden", erklärte er.

Des Weiteren ist Damodaran auch nicht mit den Aussagen von Jamie Dimon einverstanden. Der JPMorgan Chase CEO hatte Bitcoin in der Vergangenheit als "Betrug" bezeichnet.

Bereits im Juli nannte der Professor den Grund für die zunehmende Beliebtheit der Kryptowährung. Seiner Meinung nach biete sie eine Alternative zu Gold, für Menschen die traditionellem Papiergeld nicht trauen. (EnP)

Englische Originalversion