Bloomberg: „Bitcoin geht auf 500.000 US-Dollar oder auf null“

05.09.2020

Eine begrenzte Umlaufmenge bei steigender Nachrage könnte Bitcoin zum digitalen Gold machen, falls der Krypto-Marktführer nicht scheitert.

Im seinem Prognose-Newsletter für den September schreibt Bloomberg Analyst Mike McGlone, dass Bitcoin (BTC) langfristig bis auf 500.000 US-Dollar klettert oder komplett scheitert. McGlone bekräftigte in diesem Zusammenhang erneut das bekannte Mantra, dass die marktführende Kryptowährung das Zeug hat, das digitale Gold zu werden. Demnach wären die begrenzte Umlaufmenge von Bitcoin in Verbindung mit einer steigenden Nachfrage die entscheidenden Charakteristika für eine solche Entwicklung.

Aktuell sieht McGlone auf dem Kryptomarkt Parallelen zum großen Hype von 2017, was er wie folgt beschreibt:

"Die momentane Lage auf dem Kryptomarkt erinnert an den Überschwang von 2017, wobei die Grundlage dieses Mal um einiges solider ist, was durch die zunehmende Beliebtheit von Dezentralisierten Börsen (DEX) und Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) bedingt ist. Für Bitcoin sind eine begrenzte Umlaufmenge und eine steigende Nachfrage entscheidend, wobei die makroökonomische Situation einen Anstieg bis auf die Marktkapitalisierung von Gold ermöglichen könnte, wie einige Stimmen vermuten. Dies würde einen Kurswert von 500.000 US-Dollar bedeuten. Die einzige Alternative ist ein vollständiges Scheitern."

Die Schätzungen auf die sich McGlone bezieht, prognostizieren, dass Bitcoin eine Marktkapitalisierung von 9 Bio. US-Dollar erreichen kann, falls die Kryptowährung tatsächlich mit dem Edelmetall gleichzieht. Teilt man die maximale Umlaufmenge von Bitcoin, die sich auf insgesamt 21 Mio. Einheiten beläuft, durch diesen Marktwert, dann errechnet sich ein Kurswert von 428.571 US-Dollar. Morgan Creek Digital Gründer Anthony Pompliano schlug zuletzt in eine dieselbe Kerbe.

Ein zukünftiger Kurswert zwischen 0 bis 500.000 US-Dollar ist allerdings keine sehr konkrete Voraussage, weshalb der Bloomberg Analyst mit seiner Bewertung zwangsläufig richtig liegen muss. Der Aussagegehalt ist nichtsdestotrotz begrenzt.

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