Bulgarien könnte Weltweit einen Bitcoin-Crash auslösen!

20.12.2017

Dass der Bitcoin immer mehr Investoren anzieht, ist nicht verwunderlich. Galt er vor einigen Jahren noch als Finanzierungsmittel von Kriminellen, ist er in diesem Jahr Jahr bei der breiten Masse angekommen. Blockchain, die Technologie hinter der Kryptowährung, gilt als eine der wichtigsten Technologien der kommenden Jahre.

Doch auch die rasante Kursentwicklung sorgt für Interesse: Wer vor sieben Jahren zehn US-Dollar investiert hätte, wäre heute knapp dreifacher Millionär. Wer vor einem Jahr Bitcoins gekauft hätte, hätte sein Geld bis heute verdreifacht. Über 17.000 US-Dollar muss man derzeit für einen Bitcoin zahlen.

Bulgarien sitzt auf Bitcoin im Milliardenwert

Einige Spekulanten freuen sich vielleicht über diesen finanziellen Erfolg. Glücklich über die Entwicklung dürfte man auch in Bulgarien sein. Die dortigen Finanzbehörden haben von Zollbetrüger-Banden neben Computern, Aktien oder Tablets auch Bitcoin beschlagnahmt. Und zwar über 210.000 Stück. Damals, im Mai dieses Jahres waren sie bereits 400 Millionen Euro wert. Doch nach der Rallye in diesem Jahr stieg der Wert auf über drei Milliarden Euro.

Auf einen Schlag könnte das Land damit etwa 20 Prozent seiner Staatsschulden begleichen. Doch dafür müsste Bulgarien die Bitcoin verkaufen - und genau darin liegen mehrere Probleme. Der für die Masse relevanteste: Würde das Land auf einen Schlag eine so große Zahl an Bitcoin auf den Markt werfen, würde das den Preis wegen des großen Angebots massiv drücken. 

Doch bislang macht die Regierung noch keine Aussagen darüber, ob es einen Verkauf plane. Außerdem ist nicht bekannt, ob sie auch über die benötigten Passwörter für einen möglichen Verkauf verfügt. Zudem ist das Verfahren gegen die Betrüger noch nicht abgeschlossen, wodurch die Bitcoins zwar konfisziert seien, aber noch nicht ins Eigentum des Landes übergegangen sind, berichtet die "F.A.Z.".

Dennoch haben die Anleger zumindest im Hinterkopf, das Bulgarien auf einem unerwarteten Reichtum sitzt, das es eventuell in Zukunft versilbern möchte - wenn es die entsprechenden Schlüssel zu den Konten hat.


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