Das Blockchain-Projekt SWIFT macht Kryptowährungen immer stärker Konkurrenz

09.07.2017

Das internationale Zahlungsabwicklungssystem SWIFT hat 22 weitere Banken zum internationalen Blockchain-Projekt hinzugefügt.

Das Proof-of-Concept, im Rahmen des Cross-Border-Zahlungssystems SWIFT gpi, befindet sich gegenwärtig in der Entwicklungs- und Testphase. Entsprechend wird erwartet, dass die neuen Banken die Testumgebung erweitern.

Unter den Neulingen befindet sich auch die deutsche Commerzbank sowie die Societe Generale und die JP Morgan Chase Bank. Damien Vanderveken, Leiter Forschung und Entwicklung bei SWIFT, stellt die Vorteile klar heraus:

"Wenn Banken es schaffen ihre Nostro-Konten-Liquidität in Echtzeit zu managen, würde es ihnen dabei helfen jederzeit genau einzusehen wie viel Liquidität pro Konto notwendig ist. Dies wiederum würde es ermöglichen Kapital freizusetzen, das nicht zur Deckung gebraucht wird."

Als Basis für das Proof-of-Concept dient das Hyperledger-Projekt, das mit Hilfe der Distributed Ledger Technology (DLT) die zukünftigen Herausforderungen angehen will. Diese soll sicher und skalierbar genug sein, um praxistaugliche Lösungen für Banken und Kunden zu schaffen.

Die Testphase soll im Oktober abgeschlossen werden.