Bitcoin beim G20-Gipfel 2018: Französischer Finanzminister schlägt Diskussion zu Regulierungen vor

19.12.2017

Der französische Finanzminister hat vorgeschlagen, dass der Gipfel der Gruppe 20 (G20) im April 2018 in Argentinien eine Diskussion über die Bitcoin-Regulierung aufnehmen soll.

Es sieht so aus, als würde der 20-köpfige G20-Gipfel im April 2018 die Regelungen für Bitcoin, die weltweit größte Kryptowährung, derzeit mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 320 Milliarden US-Dollar, besprechen.

Der Vorschlag kommt aus Frankreich, mit dem Französisch Finanzminister, Bruno Le Maire, kündigt seine Entscheidung gestern an:

"Ich werde dem nächsten G20-Präsidenten, Argentinien, vorschlagen, dass wir auf dem G20-Gipfel im April eine gemeinsame Diskussion über Bitcoin führen."

Ministerin Bruno Le Maire nannte die spekulative Natur von Bitcoin und die damit verbundenen Risiken als Gründe für seine Empfehlung. Er hofft, dass die Erörterung der Angelegenheit auf dem G20-Gipfel zu einer kollektiven Anstrengung der Mitgliedsstaaten führen wird, um Regelungen für digitale Währungen zu gestalten:

"Es besteht offensichtlich die Gefahr von Spekulationen. Wir müssen darüber nachdenken und prüfen, wie (...) wir mit allen anderen G20-Mitgliedern Bitcoin regulieren können. "

Obwohl Bitcoin nicht neu ist, hat es dieses Jahr endlich Einzug in die Mainstream-Medien gehalten, und sein massiver Preisanstieg von 1.000 auf 20.000 Dollar hat alle zum Reden gebracht. Wie beim Kryptomarkt sind die Preise jedoch kaum stabil, und man kann mehrere 1.000 Dollar an einem Tag beobachten.

Angesichts ihrer Volatilität und der Tatsache, dass ihr Preis weitgehend auf Spekulationen basiert, haben Regierungen und Finanzinstitute auf der ganzen Welt begonnen, die Öffentlichkeit zu beachten und sie vor den sehr realen Risiken des Verlusts ihrer Investitionen zu warnen.

Darüber hinaus war die Erzählung "für Kriminelle" auch eine wichtige Kampagne für Regierungen und Regulierungsbehörden, die sich auf die weitgehend anonyme Natur digitaler Währungstransaktionen als Vermittler von Geldwäsche und verschiedenen illegalen Aktivitäten konzentrieren.

Verschiedene Länder auf der ganzen Welt haben begonnen, kryptographisch unterschiedliche Wege einzuschlagen, aber eine umfassende Diskussion über die Regelungen der Gruppe der 20 könnte zu einem Präzedenzfall für den Rest der Welt werden.(EnP)

Englische Originalversion

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