Der Schweizer Börsenguru Marc Faber und Krypto-Skeptiker steigt bei Bitcoin ein

16.03.2019

Marc Faber, einer der bekanntesten Schweizer Börsenexperten, hat erstmals einen Geldbetrag in Bitcoin investiert, wie er am 8. März in einem Interview mit der Schweizer Finanzseite Cash verriet.

Marc Faber habe sich bislang immer skeptisch gegenüber Kryptowährungen gezeigt, schreibt Cash, auch wenn er die Entwicklungen zu Bitcoin und Co. mit Interesse verfolgt habe. Diese Skepsis hat der Investor, welcher auch als Fondsmanager aktiv ist, nun offenbar abgelegt und erstmals in Bitcoin investiert, wie er in dem Interview bekannte:

"Ich habe vor zehn Tagen zum ersten Mal Bitcoin gekauft."

Nach seinem drastischen Wertverfall von über 20.000 US-Dollar bei seinem Allzeithoch auf fast nur noch 3.000 US-Dollar sehe Bitcoin charttechnisch nun besser aus, erläuterte Faber seine Entscheidung.

Ermuntert zu einem Investment sei er schon länger durch vermögende Leser seines "Gloom, Boom, Doom"-Reports worden. Auch ein einstündiges Gespräch mit Wence Casares, CEO von Xapo- dem weltgrößten Verwahrer von Bitcoin - und Geschäftsleitungsmitglied von Paypal, habe Einfluss auf die Entscheidung gehabt.

Sein Investment in unbekannter Höhe sieht Faber aber als sehr riskant an. Auch Caceres habe ihm gegenüber zugegeben, dass der Wert von Bitcoin durchaus auf null gehen könnte. Er sehe aber auch ein großes Gewinnpotenzial der Kryptowährung, so Faber im Gespräch mit Cash:

"Es ist nicht sicher, aber möglich, dass Bitcoin der Standard bei Geldtransfers sein wird."

Sein Einstieg bei Bitcoin sei allerdings keine Kaufempfehlung, hob Faber hervor. Er habe auch "aus Lerngründen" investiert und "bei Bitcoin sollte man nur so viel Geld investieren, wie man auch zu verlieren bereit sei."

Während Faber inzwischen selbst auf einen erneuten Anstieg bei Bitcoin setzen, bleiben andere Krypto-Kritiker trotz gefallener Kurse bei ihrer ablehnenden Haltung. Der Ökonom und berüchtigte Krypto-Kritiker Nouriel Roubini sagte erst vor wenigen Tagen erneut, dass Krypto-Technologie keinerlei Erfolgsgrundlage habe.

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