Die Blockchain soll den Gesundheitssektor in den USA vor Hackern schützen.

04.04.2017

Unternehmen aus dem Gesundheitssektor arbeiten oftmals mit verschiedenen Datenbanken und Dienstleistern, um gesundheitsrelevante Daten zu verwalten. Diese sensiblen Daten werden in den USA als Protected Health Information (PHI) kategorisiert und müssen bestimmte gesetzliche Auflagen erfüllen.

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Das Problem mit der Sicherheit

Regelmäßig werden Unternehmen oder Organisationen, die mit diesen sensiblen Informationen arbeiten Opfer von Hackerangriffen. Viele dieser sensiblen Datensätze werden von den Hackern über das Darknet verkauft.

Um Ransomware, Phishing Attacken und andere Sicherheitslücken zu bekämpfen, verspricht sich der Gesundheitssektor Hilfe von der Blockchain-Technologie.

Das ONC hat dazu 15 Vorschläge zur Implementierung der Blockchain untersucht, die bei einen Innovationswettbewerb der US-Regierung entwickelt wurden. Die Entwürfe sahen unter anderem Peer-to-Peer-Anwendungen für den Austausch von Gesundheitsdaten sowie dezentrale Verzeichnisse zur Aufzeichnung der Daten vor. Darüber hinaus wurden Trackingmöglichkeiten diskutiert, um autorisierten Personen die Nachverfolgung von Eintragungen zu ermöglichen.

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So heißt es in dem Paper Blockchain For Health Data and Its Potential Use in Health IT and Health Care Related Research von der Autorin Laure Linn:

"Die Blockchain-Technologie ermöglicht es uns die Herausforderungen der Interoperabilität im Gesundheitssektor zu meistern. IT-Standards können dabei helfen, allen beteiligten Akteuren ein ausreichendes Maß an Sicherheit zu gewährleisten."

Laut der ONC soll zeitnah eine Infrastruktur auf Blockchain-basis implementiert werden, die es den Gesundheitsunternehmen ermöglicht ihre eigenen Datensysteme an das Netzwerk anzuschließen.