Goldhändler in London akzeptiert Bitcoin

28.09.2017

Seit 1778 existiert Sharps Pixley als traditionelle Anlaufstelle für Goldbarren und Goldmünzen. Das Traditionsunternehmen im Herzen Londons akzeptiert seit gestern Bitcoin als Zahlungsmittel. Im Hinblick unseres aktuellen "Bitcoin gegen Gold"-Duells eine positive Entwicklung.

Von Rednern und Machern

Wer einen hohen Status erreichen will, kann prinzipiell zwei Wege einschlagen: Ein wertvolles System errichten, das dem Status gerecht wird, oder andere Systeme erniedrigen, um sein eigenes in Relation höher zu heben.

Ein "goldiges" Beispiel dafür ist Goldinvestor Peter Schiff, der vor Kurzem in einem Interview mit CNBC Bitcoin als Blase bzw. als ein wertloses Anlagegut beschrieben hatte. Während sich in diese Reihe auch JPMorgan-CEO Jamie Dimon einreiht, gehört Sharps Pixley eher zu denen, die Chancen wittern.

Seit dem 26. September ist Bitcoin ein akzeptiertes Zahlungsmittel für Londons größten Goldhändler. Der CEO Ross Norman erklärte dazu:

"Es war unser Eindruck, dass einige Bitcoin-Investoren auch gerne etwas von intrinsischem Wert wie Gold in einem traditionellen Anlagegut aufbewahren wollen; und dabei sollte der Wechsel einfach und kostengünstig sein. Diesen Weg haben wir (ihnen) jetzt geöffnet."

Als Zahlungsdienstleister agiert hier BitPay, dessen CEO ebenfalls erfreut scheint:

"Wir sind froh mit Sharps Pixley zusammenarbeiten zu können, um ihren Kunden weltweit Bitcoin-Zahlungen zu ermöglichen. Wir haben immer und immer wieder gesehen, wie Bitcoin dabei helfen kann, die Kosten für führende Edelmetallhändler zu reduzieren, Betrug zu minimieren und neue Kunden hinzuzugewinnen. Sharps Pixley unternimmt hier einen wichtigen Schritt für die Industrie und ihre Kunden."

Giles Maber, Business Development Director bei Sharps Pixley, erklärte passend dazu: "Wir überbrücken die Schlucht zwischen der weltweit ältesten und neuesten Währung."

quelle BTC-ECHO