Huobi und SBI kündigen Plan für japanische Bitcoin-Börsen an

09.12.2017

Cryptocurrency exchange Huobi arbeitet mit der in Japan ansässigen Investmentgruppe SBI zusammen, um ein Paar Kryptowährungsbörsen zu lancieren. Irgendwann im nächsten Jahr werden die beiden Börsen - "SBI Virtual Currency" und "Huobi Japan" genannt - laut einer Erklärung auf Huobis Website, Yen-denominierte Kryptowährungsdienstleistungen anbieten.

Obwohl ein fester Veröffentlichungstermin noch nicht veröffentlicht wurde, gab Huobi in seiner Erklärung an, dass sein Vorsitzender Li Lin und SBI-Fraktionsvorsitzender Beiwei Kitao ein Kooperationsabkommen zur Gründung der Börsen unterzeichnet hätten. Es ist eine bemerkenswerte Entwicklung für Huobi, früher eine der "Big Three" -Bitcoin-Börsen in China, bevor die chinesischen Behörden ein monatelanges Vorgehen durchführten. Dieser Druck führte schließlich dazu, dass Huobi, zusammen mit BTCC und OKCoin, im Herbst dieses Jahres aufhören sollte, Handelsdienstleistungen in diesem Land anzubieten. Jetzt zieht es Huobi in das nahegelegene Japan, das ein beträchtliches Interesse am Kryptowährungshandel gesehen hat, da die Regierung dort Bitcoin zu einer Form der Zahlungsmethode erklärt hat. In seiner Ankündigung deutete Huobi auf zusätzliche Bereiche der Zusammenarbeit zwischen den beiden Firmen hin. "Neben der Gründung von zwei Tochtergesellschaften werden beide Seiten flexibel Technologien, Wissen und Personal mobilisieren, um durch gegenseitige Komplementarität und Stärke gemeinsam digitale Asset-bezogene Unternehmen in Japan und Asien zu entwickeln", sagte das Unternehmen.

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