Krypto 'besteht nicht den grundlegenden Test dessen, was eine Währung sein sollte', sagt NY Fed President

21.04.2018

Wie CNBC am 20. April berichtete, sagte der voraussichtliche nächste Präsident der New Yorker regionalen US-Notenbank, dass Kryptowährungen "nicht den grundlegen Test dessen, was eine Währung sein sollte, besteht."

John Williams, der derzeit Chef der San Francisco Notenbank ist, sagte in einer Rede am Freitag, dass eine Währung "im Grunde etwas mit einem Wertaufbewahrungsmittel" sein sollte. Er fügte hinzu, dass Währungen elastisch sein müssen, um unterschiedliche wirtschaftliche und finanzielle Situationen zu unterstützen. Williams äußerte sich besorgt über die Probleme der illegalen Aktivitäten in der Krypto-Community und sagte:

"Der Aufbau oder die institutionelle Ordnung um Bitcoin und andere Kryptowährungen haben, haben vor allem Probleme mit Betrug, Problemen mit Geldwäsche, Terror-Finanzierung. Da gibt es viele Probleme ... Die Idee, Geld zu liefern und über Währungen nachzudenken, gehört eher in den Bereich der Regierung und der Zentralbanken. Meiner Ansicht nach ist es eher ein Technologieversprechen."

Williams, der den größten Teil seiner Karriere im Zentralbankenwesen verbracht hat, gab freimütig zu, dass er gegenüber Kryptowährungen "sehr voreingenommen" sei. Williams wird voraussichtlich im Juni die New Yorker regionale US-Notenbank leiten, sobald der derzeitige Präsident William Dudley zurücktritt.

Zwischen den 12 regionalen Bundesbanken im Federal Reserve System der USA gelten die in New York und ihr Präsident als Erste unter Gleichen. Die New Yorker Fed ist die größte Aktiva und nach Volumen am aktivsten. Während die US-Geldpolitik vom Gouverneursrat der Federal Reserve in Washington DC beschlossen wird, ist die Fed in New York genau dort, wo sie umgesetzt wird.

Die regulatorische Struktur, die Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten umgibt, ist noch unklar, was es Kryptogeschäften erschwert, zu wissen, wo sie in den Augen der Behörden stehen. Wie Cointelegraph berichtete, haben sich einige Top-Investoren an die Börsenaufsichtsbehörde(SEC) gewandt, um die Vorschriften zu lockern und Ausnahmen für Initial Coin Offerings (ICOs) zu gewähren.

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Die Tokioter Polizei hat acht Männer verhaftet, die im Verdacht stehen, mittels eines Pyramidenschemas umgerechnet insgesamt rund 60,5 Mio. Euro in Bargeld und Kryptowährung ergaunert zu haben. Das geht aus einem Bericht der japanischen Tageszeitung Asahi Shimbun von Mittwoch, 14. November, hervor.