Liechtensteins Bank Frick führt "direkte" Kryptowährungs Investment und Aufbewahrungslager ein

02.03.2018

Liechtensteiner Kreditinstitut Bank Frick bietet jetzt "Direktinvestitionen" und Aufbewahrungslager für fünf Kryptowährungen an, hieß es in einer Pressemitteilung vom 28. Februar, die Bank sei die "erste" Finanzinstitution des Landes.

Laut Frick richtet sich die Investition in erster Linie an "professionelle Marktteilnehmer und Finanzintermediäre". Für Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin, Ripple und Ether werden Investment und Storage angeboten.

Die 1998 gegründete Bank habe sich in dem winzigen europäischen Land von der Konkurrenz abheben wollen und einen Kryptoinvestitions- und Speicherdienst eingeführt, der über seine Grenzen hinaus "gefragt" sei.

"Unsere Dienstleistungen werden von Unternehmen in ganz Europa nachgefragt", kommentierte Chief Client Officer Hubert Büchel in der Pressemitteilung. Auf die wahrgenommenen Vorteile des Umgangs mit Krypto durch eine Bank führte Büchel weiter aus:

"Denn sie wissen, dass wir ihnen bei der Umsetzung ihrer Geschäftsmodelle mit Kryptowährungen und Blockchains im Rahmen des bestehenden regulatorischen Rahmens zuverlässige Unterstützung bieten können."

Obwohl Bank Frick bisher in Krypto-basierten Produkten aktiv war, scheint der Umzug die benachbarte Schweiz zu kopieren, wo die Institute Vontobel und Falcon Private Bank bereits seit 2016 Engagements in Kryptoinvestments anbieten.

In anderen Teilen Europas hat die niederländische Rabobank diesen Monat angedeutet, dass sie in Kürze damit beginnen könnte, über ein Produkt namens "Rabobit" Kryptowährungslager für Karteninhaber anzubieten. Eine eigene Website über das Projekt ist erschienen, obwohl die Mitarbeiter auch in den sozialen Medien festgestellt haben, dass eine endgültige Entscheidung über die Veröffentlichung noch aussteht.(EnP)

Englische Originalversion



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