Lloyd's of London versichert Depotplattfrom für digitale Währungen

29.08.2018

Der britische Versicherungsmarktführer Lloyd's of London wird laut einer Pressemitteilung vom 28. August eine Krypto-Custody-Plattform des US-amerikanischen Depotunternehmens Kingdom Trust versichern.

Lloyd's of London wurde 1686 gegründet und ist eine britische Versicherungsfirma, die Geschäftsaktivitäten in über 200 Länder macht. Die Firma soll zwischen 2011 und 2016 Forderungen in der Höhe von 68 Mrd. Pfund (74,2 Mrd. Euro) ausgezahlt haben.

Kingdom Trust, welches mehr als 100.000 Kunden bedient und Vermögenswerte in der Höhe von über 10,2 Mrd. Euro verwahrt, ist angeblich die "erste" regulierte Finanzinstitution, die qualifizierte Depotlösungen für digitale Vermögensinvestments anbieten. Kingdom Trust bietet Digitalwährungsdepotleistungen für über 30 verschiedene Vermögenswerte an.

Die Firma führt nun eine Versicherung für digitale Währungen ein, um Investoren vor Diebstahl und der Zerstörung ihrer Vermögenswerte zu schützen. Matt Jennings, der Geschäftsführer von Kingdom Trust, sagte:

"Qualifizierte Verwahrung durch ein reguliertes, versichertes Finanzinstitut ist eine der wichtigsten Prioritäten und eine kritische Hürde für Institutionen, um in die digitalen Asset-Märkte zu investieren. Indem wir einen weiteren vertrauenswürdigen Spezialisten wie Lloyd's zu unserer Plattform hinzufügen, stellen wir sicher, dass aktuelle und zukünftige Kunden Zugang zu einer hoch-sicheren, vollständigen Depotlösung haben, die auf die Herausforderungen der institutionellen Finanzierung zugeschnitten ist. "

Während dem Interview mit Reuters weigerte sich Jennings, sowohl die Identität des Versicherers bekanntzugeben, der Kingdom Trusts Abdeckung durch LLoyds Marktplatz unterzeichnete, als auch die Kosten oder Bedingungen der Politik. Dennoch merkte er an, dass Kingdom Trust "aufgrund seiner Technologie - einer Art "Kaltdepot"", bei der digitale Coins offline gelagert werden, einen "drastischen Rabatt erhalten hat".

Letzten Monat berichtete Cointelegraph, dass Versicherer wie AIG, Allianz, Chubb und XL Group vermehrt Deckungsoptionen zum Schutz von Geschäften anbieten, die in der Krypto-Sphäreoperieren. Aon, ein großer Versicherungsbroker, der nach eigenen Aussagen 50 Prozent des Krypto-Versicherungsmarktes bedient, berichtet von immer mehr, Krypto-spezifischen Versicherung, die auf die neue Industrie zugeschnitten sind.

Marsh und McLennan, denen zufolge 2018 "lebhaft" für Krypto-Versicherer war, enthüllten die Gründung des absolut ersten engagierten Teams zur Vermittlung von Strategien für Blockchain-Startups.

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