Medical Genomics versucht Cannabis über Blockchain zu verwalten

24.10.2016

Das Unternehmen Medical Genomics plant Cannabis über die Blockchain zu verwalten.

Medical Genomics möchte eine Liste mit allen Cannabis-Genomen erstellen, die mithilfe der Bitcoin-Blockchain gesammelt bzw. gespeichert werden können. Dies soll sicherstellen, dass es nicht zu falschen Zuteilungen bei Marihuana-Bestellungen kommt. Schließlich handelt es sich um medizinisch, legales Cannabis, sodass es besonders wichtig ist, dass jeder Patient das richtige Cannabis erhält.


Der CSO von Medical Genomics, Kevin McKernan, sagt:

"Sollte es passieren, aus welchem Grund auch immer, dass wir stillgelegt werden, so kann die Community mit den Sequenz-Dateien unsere Datenbasis wiederherstellen. Ich denke, dass dies wichtig für die Cannabis-Forschung ist. Die Erforschung der gesamten genetischen Dimension von Cannabis kann nicht auf Grundlage einer zentralen Datenbank und der Kontrolle eines einzelnen Unternehmens erfolgen."

Schließlich fallen bei der Registrierung und Auswertung große Datenmengen an, da die verschiedenen Cannabis-Genome einen Sequenzierungsprozess durchlaufen und anschließend in verschiedene "Referenzstämme" aufgeteilt werden. Auf diese Art und Weise werden immer neue Stämme generiert, sodass es für die Forschung durchaus von Bedeutung ist diese Daten sicher zu speichern und allen zugänglich zu machen.

Auch legales Marihuana wird oft mit Bitcoin bezahlt, sodass immer mehr Apotheken, mit der Lizenz zur Ausgabe von Marihuana, Bitcoin akzeptieren. Das in San Francisco ansässige Startup Trees geht sogar so weit, dass es plant medizinisches Cannabis, das mit Bitcoin erworben wurde, mithilfe von Drohnen auszuliefern.